Tipps für den ersten Bausparvertrag? Nach unserem Bausparvertrag Vergleich finden Sie alles Wissenswerte rund um Bausparverträge!

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Was ist ein Bausparvertrag?

Schon immer waren Immobilien eine sehr große Investition, die sich nur die wenigsten leisten konnten. Damit sich jeder den Traum vom eigenen Heim erfüllen kann, wurde der Bausparvertrag ins Leben gerufen. Die aus diesem Grund geschaffenen Bausparkassen ermöglichen das gemeinschaftliche Sparen vieler Personen. Eine Bausparkasse verwaltet die Einzahlungen aller Bausparer in einem großen Topf und verteilt daraus die individuellen Bausparsummen inklusive Bauspardarlehen. Ein Bausparvertrag gliedert sich in eine Sparphase und Darlehensphase. Der Übergangszeitraum beider Phasen bestimmt die Zuteilungsreife des Bausparvertrags.

Unterschiedliche Bausparkassen bieten unterschiedliche Tarife an. Hier lohnt sich nach Abwägung der eigenen Ansprüche, ein Bausparvertrag Vergleich aller Anbieter.

So lohnt sich ein Bausparvertrag

bausparvertrag vergleich startseite bausparenEin Bausparvertrag kann für unterschiedliche Ziele verwendet werden. Entgegen der allgemeinen Vorstellung ist das Bausparen mit einem Bausparvertrag auf verschiedene Sparziele ausgelegt:

  • Renovierung, Modernisierung einer Immobilie (auch bei Mietwohnungen)
  • Hauskauf oder Hausbau
  • Tilgung eines Immobilienkredits
    usw…
    = insgesamt jeglicher Gebrauch für „wohnwirtschaftliche Zwecke“

Ebenfalls:

  • langfristiges Sparen ohne Verwendung für wohnwirtschaftliche Zwecke

Fest steht: Setzen Sie einen Bausparvertrag sinnvoll ein, ersparen Sie sich teure Sofortfinanzierungen mit hohen Darlehenszinsen. Jedoch wird ein Bausparvertrag von Bausparkassen oft als sichere Sparform für jedermann verkauft, womit langfristig ein Vermögen aufgebaut werden kann. Durch die Ausweitung der Zuteilungsphase und nicht Inanspruchnahme des Bauspardarlehens sichern Sie sich einen festen jährlichen Zins – so die Annahme. Der Zins bleibt aber stets unter Marktniveau und ist mit 0,10% bis 1% Zinsen pro Jahr sehr gering. Aus diesem Grund ist das reine Sparen mit einem Bausparvertrag nicht empfehlenswert.

Zum generellen Vermögensaufbau ist ein Bausparvertrag eher ungeeignet. Eine bessere Alternative ist ein Sparplan Vergleich.

So funktioniert ein Bausparvertrag

Zu Beginn des Bausparvertrags legen Sie bei Ihrer Bausparkasse die Bausparsumme und Laufzeit fest. Im Wesentlichen gliedert sich das Bausparen anschließend in drei Phasen:

1. Ansparphase

Nach der Festlegung von Bausparsumme und Laufzeit beginnt der Bausparvertrag mit der Ansparphase: Um auf das Bauspardarlehen zuzugreifen, muss der Bausparer typischerweise 30-50% der Bausparsumme ansparen.

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Die regelmäßigen Sparraten werden auf einem Bausparkonto bei der entsprechenden Bausparkasse hinterlegt sowie jährlich mit den Konditionen der Bausparvertrag Zinsen verrechnet. Im Allgemeinen sind während dieser Phase die Bausparvertrag Zinsen mit 0,10% bis 1% pro Jahr meist unter Marktniveau angesiedelt. Aber keine Sorge: Der Vorteil an der Ansparphase ist das anschließende günstige Darlehen, das Sie nach dem Ansparen erhalten werden.

Gleichzeitig wird zu Beginn des Bausparvertrags die sogenannte Abschlussgebühr von ca. 1% bis 1,6% verrechnet. Bei einer benötigten Geldsumme von 50.000€ bedeutet dies, dass Ihr Bausparvertrag zu Beginn bei minus 500€ stehen wird.

Wenn das Mindestguthaben bei Ihrer Bausparkasse angespart ist, tritt das Bausparen in die sogenannte Zuteilungsphase ein.

2. Zuteilungsphase

An dieser Stelle haben Sie Anspruch auf das Bauspardarlehen; Ihr Bausparvertrag ist „zuteilungsreif“. Über einen Antrag wird das Bauspardarlehen bei Ihrer Bausparkasse in Auftrag gegeben. Haben Sie sich gegen das Darlehen entschieden, kann an dieser Stelle der Bausparvertrag gekündigt und die eingezahlten Beiträge samt Zinsen ausgezahlt werden. Andererseits ist eine Ausdehnung der Zuteilungsphase möglich.

Bei der Ausdehnung der Zuteilungsphase profitieren Bausparer, die ausschließlich eine Sparanlage bevorzugen. Es gelten in dieser Zeit weiterhin die Bausparvertrag Zinsen der Ansparphase sowie andere steuerliche Vorteile. Im Gegenzug verringert sich über die Zeit der Darlehensbetrag.

 

Bauspardarlehen annehmen: Zuteilungsreife & Wahlzuteilung

Die Zuteilungsreife eines Bausparvertrags entscheiden unterschiedliche Faktoren. Bei jedem Bausparvertrag muss entweder ein Mindestprozentsatz der Bausparsumme angespart oder eine Bindungsfrist überschritten werden. Da das Bauspardarlehen von den Bausparkassen über die Einzahlungen aller Bausparer finanziert wird, kann die Zuteilung eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Je nachdem, wie viele Bausparer das Bauspardarlehen beantragen, müssen Sie eine längere Wartezeit von mehreren Monaten in Kauf nehmen.

Bei Bauspartarifen, die keine Mindestsparsumme für die Zuteilungsreife benötigen, werden die eingezahlten Beiträge mit dem benötigten Bauspardarlehen ins Verhältnis zu den anderen Antragstellern gesetzt. Über ein eigenes Bewertungsverfahren wird jedem Bauspartarif eine unterschiedliche Punktzahl vergeben. Bausparer mit höherer Punktzahl erhalten das Bauspardarlehen schneller als andere.

Außerdem weit verbreitet ist die Wahlzuteilung. Hier wird dem Bausparer bereits vor Vertragsabschluss, die Möglichkeit zur früheren Zuteilungsreife eingeräumt. Unter Umständen muss zwar eine Bindungsfrist eingehalten werden, dennoch hat man so die Chance bereits nach kurzer Ansparphase das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen.

Schauen Sie am Besten in die AGB des jeweiligen Bauspartarifs unter dem Punkt Zuteilungsreife. Dort ist die Zuteilung genau geregelt.

3. Darlehensphase

Haben Sie sich für das Bauspardarlehen entschieden, können Sie das Geld für „wohnwirtschaftliche Zwecke“ (Modernisierung, Hausbau, -kauf, etc.) verwenden. Die Bereitstellung des Darlehens wird mit Darlehenszinsen von 2% bis 3% veranschlagt. Anschließend hat der Bausparer Zeit den Kredit zurückzuzahlen. Der Rückzahlzeitraum zwischen 7 und 13 Jahren ist relativ gering. Individuell je Bausparvertrag und Bausparkasse sind die Darlehenszinsen unterschiedlich und werden gleichzeitig aus mehreren Faktoren errechnet. Ein Bausparvertrag Vergleich kann Ihnen den ersten Überblick geben, welche Angebote infrage kommen. Möglichkeiten wie frühe Tilgung oder geringer Darlehensanteil sind zumeist tarifabhängig.

Bester Bausparvertrag: Wie ermittle ich ihn für mich?

Es gibt so viele unterschiedliche Bausparkassen und Bauspartarife, dass die richtige Wahl nicht unbedingt leicht zu treffen ist. Die Unterkategorien sollen einen ersten Anhaltspunkt geben, wie Sie den passenden Bauspartarif finden. Letztendlich hängt die Entscheidung sehr von Ihren eigenen Vorstellungen sowie finanziellen Möglichkeiten ab. So lohnt sich das Bausparen mit kleiner Bausparsumme, wenn man einen Hausbau in Erwägung zieht aber sich noch nicht sicher ist. In unserem Bausparvertrag Vergleich stellen wir Ihnen eine Auswahl an Tarifen vor, die unserer Meinung nach, die besten Konditionen bieten.

 

1. Bausparsumme festlegen Die Mehrheit der Deutschen peilen im Durchschnitt eine Bausparsumme von 50.000€ an. Wer nicht so hoch gehen will, nimmt die kleinstmögliche Bausparsumme. So hält man die Abschlussgebühr in Grenzen und kann sich später noch immer gegen oder für das Bauspardarlehen entscheiden. Hat man als Bausparer die Zuteilungsreife erreicht, kann man das Guthaben immer noch auszahlen lassen und profitiert so von den sicheren Zinsen.
2. Bauspardauer ermitteln Grundsätzlich zählt: hohe Bausparsumme = hohe monatliche Beiträge oder weniger hohe Beiträge bei langer Bauspardauer. Ebenfalls entscheidend sind Ihre eigenen Absichten. Planen Sie in den nächsten Jahren einen Hauskauf, dann ist eine lange Ansparphase weniger interessant; eine Wahlzuteilung aber schon. Weiterhin kann die Darlehensphase je nach Vertrag kürzer oder länger gestaltet werden. Hier heißt es besonders auf die Darlehenszinsen zu schauen, denn eine schnelle Rückzahlung bezahlen Sie zumeist mit einem höheren monatlichen Tilgungsbeitrag und erhöhtem Darlehenszins.


Besonders für junge Bausparer, die vielleicht wissen, dass Sie ein Eigenheim besitzen oder modernisieren wollen, kommt eine lange Bauspardauer zugute. Durch eine lange Ansparphase können die monatlichen Beiträge sehr gering gehalten werden.
3. Spar- und Tilgungsplan Schauen Sie genau auf die Konditionen in der Anspar- und Darlehensphase. Wird der Kredit am Ende nicht angenommen, dann bringen Ihnen vergünstigte Darlehenszinsen nichts. Genauso müssen Sie die monatlichen Beiträge im Hinterkopf behalten. Lassen Sie sich nicht von geringen Sparbeiträgen blenden, wenn Sie dafür in der Darlehensphase sehr hohe Tilgungsraten zahlen. Zumeist wird Ihnen vor dem Abschluss eines Bausparvertrags eine genaue Vorrechnung über die Beiträge erstellt.
4. Gebühren und Boni Nicht immer sollten Boni der entscheidende Grund für einen Bausparvertrag sein. Viel wichtiger sind die tatsächlichen Gebühren und Zinsen.

Wichtig: Der "Gebundene Sollzinssatz" ist der wirkliche Zinssatz auf das Darlehen. Jedoch kommen auf diesen Betrag üblicherweise noch andere Gebühren wie Jahresentgelt oder Kontoführungsgebühren hinzu. Aus diesem Grund ist der tatsächliche Zinssatz immer im "Effektiver Jahreszins" angegeben.
5. Flexibilität Schwieriger als Geldwert auszudrücken und zu vergleichen sind Konditionen wie Zuteilungszeitpunkt, Wahlzuteilung oder Mehrzuteilung sowie Sondertilgung. Je mehr Wahl- und Wechselmöglichkeiten Ihnen im Bausparvertrag offen stehen und je weniger diese kosten, desto besser natürlich.

Hinweis: In der Regel ist eine Kündigung des Bausparvertrags unkompliziert. Jedoch wird zu Beginn des Bausparvertrags die Abschlussgebühr von der Bausparkasse eingefordert. Eine Kündigung nach wenigen Einzahlungen ist somit nicht empfehlenswert. Viel besser ist es, wenn Sie die Einzahlungen pausieren oder die Beiträge bis zur Zuteilungsphase einzahlen. Haben Sie einmal die Zuteilungsphase erreicht, können Sie selber entscheiden, ob Sie nun wirklich das Darlehen annehmen oder nicht. Meistens muss ein Antrag gestellt werden, um das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Entscheiden Sie sich gegen das Darlehen, dann erhalten Sie ganz unkompliziert die Sparsumme mit den entsprechenden Zinsen ausgezahlt.

Bausparvertrag Vorteile

bausparen bausparen im vergleich bausparvertrag vergleich baufinanzierung
+ feste Zinsen während der Ansparphase

+ zinsgünstiges Bauspardarlehen für Ihre Baufinanzierung

+ kostenlose Sondertilgungen während der Darlehensphase

+ vermögenswirksame Leistungen auch für Bausparverträge

+ Wohnungsbauprämie

+ freie Verwendung unabhängig von wohnwirtschaftlichen Zwecken

Klarer Vorteil eines Bausparvertrags ist, dass man genau weiß, was man bekommt. Mit den festgelegten Bausparvertrag Zinsen in der Ansparphase sowie festen Darlehenszinsen, ist ein Bausparvertrag planbarer als andere Finanzmodelle. Darüber hinaus ist vor allem Bausparvertrag staatliche Förderung ein ausschlaggebender Grund für einen Vertragsabschluss: Erhalten Sie vermögenswirksame Leistungen von Ihrem Arbeitgeber, können diese in einem Bausparvertrag anlegen. Genauso werden Bausparverträge bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze mit einer zusätzlichen Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8% bezuschusst. Des Weiteren können Sie von einer KfW-Förderung, Wohn-Riester oder Baukindergeld profitieren.

Wie Sie Ihre VL in einen Bausparvertrag anlegen, erfahren Sie in unserer ausführlichen Anleitung zu vermögenswirksame Leistungen Bausparvertrag!

Bausparvertrag Nachteile

– sehr geringe Bausparvertrag Zinsen während der Ansparphase

– lange Spardauer

– mitunter hohe Gebühren (Abschlussgebühr, Kontoführungsgebühr etc.)

Im Gegenzug zu einem guten Bauspardarlehen werden die eingezahlten Beiträge zu einem sehr kleinen Prozentsatz verzinst. Die zusätzlichen Abschlussgebühren von ca. 1% – 1,60%, eventuelle Verwaltungskosten oder Kontoführungsgebühren schmälern die Erträge weiter. Für das reine Sparen muss genau hingeschaut werden. Achten Sie deshalb immer auf den effektiven Jahreszins. Diese Kennzahl nimmt neben dem Zinssatz für das Bauspardarlehen auch alle weiteren Kosten auf und ist deshalb ein besseres Mittel, um die verschiedenen Bausparverträge zu vergleichen.

Weiterhin haben bestimmte, in unserem Bausparvertrag Vergleich aufgeführten Anbieter, besondere Konditionen für Bausparer, die wohlmöglich das Bauspardarlehen nicht in Anspruch nehmen. Denken Sie also im Vorfeld daran, ob Sie das Bauspardarlehen wirklich benötigen oder nicht. Wenn Sie sich unsicher sind, wählen Sie entweder eine geringe Bausparsumme oder ziehen einen Flex-Tarif in Betracht (z.B. bei der start:bausparkasse).

Bausparvertrag vorzeitig kündigen?

Da die Abschlussgebühr eines Bausparvertrags immer zu Beginn abgebucht wird, starten Sie zu Beginn mit einem Minus auf Ihrem Bausparkonto. Aufgrund dessen ist eine frühe Kündigung nicht wirtschaftlich. Es sollte gut überlegt sein, für welchen Zweck man einen Bausparvertrag aufnimmt und wie dauerhaft man die monatlichen Sparraten aufbringen kann.

Alternative zum Bausparvertrag

Eines vorweg: Legen Sie sowieso Geld zurück für einen künftigen Hausbau oder Modernisierung, ist zumindest die Wahl einer geringen Bausparsumme von Vorteil, da die Bausparvertrags Konditionen im Vergleich zu jeder anderen Alternative besser sind als ein normaler Baufinanzierungskredit.

Tagesgeldkonto sparen & normaler Kredit

Wer ein normales Tagesgeldkonto nebst anschließendem Kredit als Bauspar-Alternative durchkalkuliert, muss unterschiedliche Entwicklungsszenarien des Zinsniveaus im Auge haben. Unterm Strich ist die Anlage auf einem Tagesgeldkonto nicht lukrativ und die jetzigen Zinsen decken noch nicht einmal die Inflation von ca. 1,8% im Jahr ab. Würden Sie Ihr Geld nur auf dem Tagesgeldkonto ruhen lassen, wäre Ihr Geld in den folgenden Jahren um einiges weniger Wert.

Zusätzlich noch einen normalen Kredit bei seiner Bank über eine hohe Summe aufzunehmen, ist der zweite Fauxpas, den Sie bei der Immobilienfinanzierung machen können. Die Zinsen sind meistens so hoch, dass Sie am Ende zu viel draufzahlen. Die bessere Variante ist die Baufinanzierung.

Baufinanzierungskredit

In Kombination mit einem Bausparvertrag ist der Baufinanzierungskredit, die übliche Vorgehensweise, wenn Sie ein Haus kaufen oder bauen möchten. Viele Banken, die nicht zwangläufig Bausparkassen sind, bieten einen solchen Kredit an. Der Vorteil ist, dass Sie für Ihr Vorhaben im Vergleich zu einem klassischen Kredit, einen besseren Zinssatz bei höherer Kreditsumme erhalten und für die Tilgung länger Zeit gegeben wird.

Bausparsofortfinanzierung

Eine weitere Alternative ist die Bausparsofortfinanzierung. Hier drehen Sie den Bausparvertrag um und erhalten Ihre benötigte Bausparsumme sofort. Für Ungeduldige, die sofort mit dem Hausbau beginnen wollen, ist diese Variante definitiv interessanter, als lange im Voraus zu sparen.

In Aktien investieren

Möchte man unabhängig von einer Bausparfinanzierung Geld ansparen, lohnen sich andere Sparformen mehr als ein Bausparvertrag. Der Einstieg in den Aktiemarkt durch das Besparen von ETFs ist eine beliebte Anlagemethode vieler Sparer.

Ein Bausparvertrag dient in den meisten Fällen als eine von mehreren Finanzierungssäulen, wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen wollen. Für Modernisierungen oder andere wohnwirtschaftliche Zwecke kann ein Bausparvertrag ausreichen. Anderenfalls ist eine Kombination aus Baufinanzierungskredit und Bausparvertrag die Regel.

Darum ist ein Bausparvertrag Vergleich wichtig

Bausparen gleicht einer Versicherung gegen Zinsschwankungen. Gleichermaßen ist es ein komplexes Kombi-Produkt der Bausparkassen. Gegenüber staatlichen Sparsubventionen und tariflichen Fixierungen kann es schwer sein, den passenden Bausparvertrag zu finden. Um alle Vorteile eines Bausparvertrags zu nutzen, ist es deshalb besonders wichtig, sich über die unterschiedlichen Sachverhalte zu informieren. Eine tarifliche Übersicht wie unserer vergleicht die wichtigsten Parameter miteinander. Mithilfe der Bausparvertrag Vergleich Tabelle können Sie sich somit sofort ein Bild von den besten Angeboten machen.

Bildquellen: ©Pixabay.com

Autor: Redaktion

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